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04.06.08

Permalink 12:48:24, von praktikum E-Mail , 161 Wörter   German (DE)
Kategorien: Online-Reiseführer

Konkurrenz für Sarkozy?

In Frankreich sorgt seit einiger Zeit ein etwas ungewöhnlicher Politiker für Furore: Olivier Besancenot, ein linksradikaler Briefträger, also ein ganz normaler Bürger. Er eröffnet der französischen Politikunzufriedenheit ein Ventil, indem er gegen das wettert, worüber sich alle beklagen: Arbeitslosigkeit, Armut, Mächtige …

Über vierzig Prozent der Franzosen wünschen ihm einen größeren politischen Spielraum; ja, acht Prozent hätte ihn gern als Präsident an der Spitze des Landes. Ob dies allerdings so ratsam wäre, sei dahingestellt, denn er schmiedet Pläne zu Gehaltserhöhungen für alle, Rente bereits mit 57 Jahren, kostenlosen Nahverkehr und anderen Nettigkeiten. Woher das Geld nehmen?

Dennoch hören ihn die Franzosen gern, denn er bietet eine willkommene Abwechslung zu den glanzvollen Großen. Mit der Politik Präsident Sarkozys zeigen sich nur noch 38 Prozent zufrieden, während es im vergangenen Sommer noch 65 Prozent waren. Ob Besancenot sich tatsächlich zu einem ernst zu nehmenden Rivalen entwickelt?

02.06.08

Permalink 10:25:40, von praktikum E-Mail , 181 Wörter   German (DE)
Kategorien: Online-Reiseführer

Müllschlacht in bella Italia

Während sich manch einer mit nicht größeren Problemen herumschlägt als der Wahl einer passenden Krawatte, herrscht in Neapel seit vierzehn Jahren Notstand. Dort türmt sich noch immer Müll auf den Straßen, stellt sich die Frage: Wohin? Keine Gemeinde in der Umgebung möchte den Abfall entsorgen, die einzige offene Deponie befindet sich momentan in Salerno. Der übrige Müll, mehrere tausend Tonnen am Tag, bringt ein Zug in die Bundesrepublik zur Entsorgung.

In allen Orten wehren sich die Bürger mit Händen und Füßen, mit Straßenbarrikaden und Demonstrationen, gegen eine neue Deponie. Guido Bertolasos, Staatssekretär für den Müllnotstand, erkor Chiaiano mit seiner Tuffsteingrube zur Lösung. Dessen Bewohner sind davon jedoch überhaupt nicht begeistert; Experten widmen sich noch einmal der Grubenprüfung. In Pianura kämpften die Anwohner erfolgreich gegen den Plan zur Wiedereröffnung der stillgelegten Müllhalde.

Die neapolitanische Staatsanwaltschaft ermittelt derweil gegen etliche Personen, die mit der Lösung des Müllproblems betraut waren. Sie sind falscher Abfallverarbeitung und Müllhandel angeklagt.

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30.05.08

Permalink 10:00:02, von praktikum E-Mail , 75 Wörter   German (DE)
Kategorien: Online-Reiseführer

Abschaffung der Monarchie

Nepals neugewählte Maoisten beschlossen vor kurzem die Abschaffung der Monarchie. König Gyanendra hat nun knapp zwei Wochen Zeit zum Umzug von seinem Palast in Kathmandu in eine Villa in derselben Stadt.

Bis vor zwei Jahren wehrten sich die Maoisten gewaltsam gegen die Monarchie; nun scheint sie ihr Ziel erreicht. Als neue Regenten möchten sie das Jahreseinkommen (350 US-Dollar pro Bürger) auf dreitausend Dollar pro Nepaler ankurbeln.

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29.05.08

Permalink 09:55:03, von praktikum E-Mail , 367 Wörter   German (DE)
Kategorien: Online-Reiseführer

Katastrophen und Vorfreude in China

Seit Peking zum Austragungsort der Olympischen Spiele gekürt wurde, wirft sich die Stadt in Schale. Benimmunterricht soll ihren Bewohnern die Art Zivilisation beibringen, die westliche Besucher erwarten.
So sorgen Aufseher an Bushaltestellen für geordnetes Schlangestehen statt des sonst üblichen Gerangels. Zudem bittet die Polizei Spuckende zur Kasse. Chinesen halten regelmäßiges Spucken zwar für gesund, doch den Olympia-Zuschauern möchte die Regierung den Anblick nicht zumuten. Statt also auf die Straße oder den Boden eines Gebäudes zu spucken, bedienen sich Pekinger künftig Tüten oder Taschentücher. Überdies sucht Vater Staat Männer davon abzuhalten, sommers oben ohne durch die Straßen zu laufen. Lautes, obszönes Geschrei der Zuschauer bei Sportwettkämpfen steht ebenfalls auf der Verbotsliste.
Man darf gespannt sein, ob die Pekinger sich bei den Spielen an all diese Vorschriften halten werden …

Nun steht gar ein Verbot von Veranstaltungen auf dem Programm. In den letzten Wochen sagten die Behörden etliche Konzerte und Feste in Peking ab, aus Furcht vor Protesten wegen des Vorgehens in Tibet.

Doch während sich China einerseits für die Olympischen Spiele schmückt, hat es andererseits mit zahlreichen Katastrophen zu kämpfen. Die Unglücke begannen kurz vor Beginn des chinesischen Jahres (Februar) mit Schneestürmen, woraufhin Unruhen in Tibet, ein Zusammenstoß zweier Züge, Ausbruch der Hand-, Fuß- und Mundkrankheit und schließlich Erdbeben folgten.
Eine Bemerkung Sharon Stones ließ in dem Zusammenhang etlichen Chinesen den Kragen platzen. Sie behauptete, am vergangenen Erdbeben im Reich der Mitte schulde vielleicht das wegen der Tibetpolitik schlechte chinesische Karma.
Nun zeigen große Kinos landesweit keine Filme mit der Schauspielerin mehr, und manche Kaufhäuser nahmen Werbeplakate Sharons für Dior ab.

Übrigens: Peking bekam den Zuschlag zu den Olympischen Spielen, um China damit die Chance zur Verbesserung der Menschenrechtslage zu geben. Tatsächlich sind die KP-Führer dieser Aufgabe nicht nachgekommen, im Gegenteil, die Menschenrechtsverletzungen wurden im letzten Jahr sogar häufiger. Noch immer werden Medien zensiert, Regimegegner verhaftet, Gefangene jahrelang ohne Prozess gehalten, es wird gefoltert, unterdrückt … Amnesty International schlug vor, die Verbesserung der Menschenrechte in die Olympische Charta aufzunehmen.

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Arbeiten in China?

28.05.08

Permalink 10:36:40, von praktikum E-Mail , 48 Wörter   German (DE)
Kategorien: Online-Reiseführer

Kreuzfahrt auf der Donau

Auf den Spuren der Kaiserin Sissi (Elisabeth Amalie Eugenie) bietet sich z.B. eine Donaukreuzfahrt von Passau nach Budapest an. Dabei passiert man übrigens auch Dürnstein, die Stadt, in dem Richard Löwenherz gefangen saß.

Schwarzwald Reisebüro
Tel: 0761 207 79 24
freiburg.gruppe@der.de
www.schwarzwald-reisebüro.de

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