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28.08.08

Permalink 10:17:04, von praktikum E-Mail , 294 Wörter   German (DE)
Kategorien: Online-Reiseführer

Von kriminellen Bischöfen und verlassenen Sportstätten

Link: http://shop.interconnections.de

"Haftstrafe" für Panteleimon - Olympiagelände in Athen

Panteleimon, Bischof von Attika, sitzt seit ein paar Wochen im Gefängnis: Sechs Jahre hat er aufgrund seiner Unterschlagung abzubüßen. Manch einer erinnert sich noch an seinen Namen, der vor drei Jahren im Zusammenhang mit vielen Skandalen der griechisch-orthodoxen Kirche genannt wurde: Prostitution, Bestechung, Affären, Drogenhandel, Schmuggel …
Nun wandte sich die Kirchenleitung an einige Minister, um Geistliche künftig in anderen Gefängnissen unterzubringen. Sie sollen ihre Strafe nicht in normalen Haftanstalten büßen sondern auf dem Peloponnes, im Kloster Ano Divri. Man darf gespannt sein, ob die griechische Regierung dem tatsächlich zustimmt.

Kleiner Schwenk auf ein momentan brandheißes Thema: Olympia. Vor vier Jahren fanden die Spiele im griechischen Athen statt, wozu spektakuläre Gebäude aus dem Boden gestampft wurden. Doch wie sieht's heute aus auf dem einstigen Sportgeländes?

Unkraut, Zäune und Verwahrlosung herrschen vor. Die geplante schöne Küstenlandschaft in Faliron liegt verstaubt und steinig in der Einsamkeit, und auch der versprochene größte europäische Park wartet noch auf seine Verwirklichung. Der Bauminister möchte letzteres Projekt durch Verkauf einiger Hektar finanzieren, doch der wird vermutlich noch einige Jahre auf sich warten lassen. Ein gutes Beispiel der griechischen Gemächlichkeit bietet die Marina der Segelwettbewerbe, die vor drei Jahren ausgeschrieben wurde. Noch wartet der auserwählte Betreiber auf die amtlichen Erlaubnisse.

11,2 Milliarden Euro verschlangen die Olympischen Spiele in Athen, obwohl es anfangs nur 4,6 Milliarden sein sollten. Daran werden die Griechen drei Jahrzehnte lang knabbern. Ob sie dabei auch darüber hinwegkommen, dass die schönen Versprechungen der Politiker noch lange Träume blieben werden? Die Geistlichen immerhin erfüllen sich ihren Traum. Knast im Kloster, in schöner Landschaft - was begehrt das Herz mehr?

20.08.08

Permalink 13:09:15, von praktikum E-Mail , 163 Wörter   German (DE)
Kategorien: Online-Reiseführer

Rettung der GTS Finnjet?

Link: http://www.homestays.de

Schiffsliebhaber sammeln für die einstige Fähre

Wer einmal mit der Fähre von Deutschland nach Finnland fuhr, wird sich vielleicht noch an die "GTS Finnjet" erinnern. Sie galt als Königin der Ostsee, versüßte ihren Passagieren die Fahrt durch eine Geschwindigkeit von 33 Knoten (!) ebenso wie durch vielfältige Vergnügungsangebote: Sauna, Casino, zollfreie Bar … Doch auch die schöne finnische Einrichtung lohnte Aufmerksamkeit. Somit verband das Schiff einen angenehmen Aufenthalt mit schneller Reise, was ihm viele Fans einbrachte. Die suchen "Jetti" nun vor dem Verschrotten zu retten.

Der augenblickliche indische Eigentümer bietet sie den Schiffsliebhabern für zehn Millionen Euro zum Verkauf an. Vier Millionen haben sie inzwischen beisammen. Sollte ihnen tatsächlich die Rettung gelingen, so würden sie die Kabinen an Studenten und Urlauber vermieten. Das Autodeck ließe sich in ein Parkhaus umbauen, Maschinenraum und Brücke zum Museum. Doch noch fehlen eben sechs Millionen Euro. Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Näheres bei "Pro Finnjet".

15.08.08

Permalink 11:57:14, von praktikum E-Mail , 182 Wörter   German (DE)
Kategorien: Online-Reiseführer

Zensurfreiheit im Reich der Mitte?

Link: http://www.schenken.net

Gesperrte Seiten und Gefährdung der Interviewpartner

Hörte man nicht vor den Olympischen Spielen, die Journalisten hätten unter keiner Zensur zu leiden? Ihnen stände das Internet frei zu Verfügung? Nun stellt sich heraus, dass diese Verheißungen eine Lüge waren, wobei es - freilich - auf die Sichtweise ankommt.

Homepages von Amnesty International oder der tibetischen Exilregierung sind gesperrt, was westliche Reporter, die freien Zugang zu allen Daten gewöhnt sind, natürlich empört. Die Chinesen jedoch verweisen darauf, dass diese Seiten zur freien Berichterstattung über Olympia nicht erforderlich sind. Hinsichtlich der Spiele wurden die Verheißungen also tatsächlich erfüllt, doch wer über die chinesische Gesellschaft, über Hintergründe und Politik berichten wollte, wurde enttäuscht.

Westliche Journalisten haben theoretisch die Möglichkeit, mit jedem Chinesen zu sprechen. Doch angesichts der brutalen Vorgehensweise der Regierung gegen die Interviewpartner (sofern sie Unpassendes erzählen) überlegt man sich zweimal, ob man dessen Leben oder Gesundheit tatsächlich gefährden möchte - nur eines Berichtes wegen.

Mehr zu China gibt's bei Reisetops.com

Arbeiten in China?

14.08.08

Permalink 11:45:39, von praktikum E-Mail , 119 Wörter   German (DE)
Kategorien: Online-Reiseführer

Terror im Baskenland

Link: http://www.natur-und-umwelt.org

Arnaldo Otegi - Austritt aus der aktiven Politik?

Kleiner Schwenk nach Spanien: Was macht die ETA?
Ende Juli verhaftete die Polizei zwölf mutmaßliche Mitglieder der Untergrundorganisation. Arnaldo Otegi kündigte zudem laut Zeitungsmeldungen seinen Rücktritt aus der aktiven Politik an. Nach dem gescheiterten Friedensprozess im letzten Jahr spricht er sich gegen einen bewaffneten Kampf aus, weshalb er die Partei "Batasuna" nicht mehr leiten möchte. Man darf auf seine Entlassung in wenigen Wochen gespannt sein, wenn er die Haftstrafe wegen Terrorverherrlichung hinter sich gebracht hat.

Vermutlich zeichnet die ETA verantwortlich an zwei Bombenanschlägen in den letzten Julitagen. Erfreulicherweise kamen bei der Detonation in Torremolinos und bei einer Baufirma nur Gegenstände zu Schaden, keine Menschen.

13.08.08

Permalink 11:31:16, von praktikum E-Mail , 133 Wörter   German (DE)
Kategorien: Online-Reiseführer

Kaninchenplage in Helsinki

Link: http://www.fortbildung-online.de

Bekämpfung durch Iltisse?

Man kennt die Kaninchenplage bereits aus Australien, wo einige Haustiere in die freie Wildbahn gelangten und sich dort in Windeseile vermehrten. Nun kämpft auch Helsinki gegen die süßen Tierchen, denn sie tummeln sich zu tausenden auf dem Friedhof.

An sich ist der Anblick eines Kaninchens niedlich, doch das Problem sind die Schäden. Sie futtern Grabdekoration, bringen Grabsteine zum Absacken, nagen an der Fernheizanlage …

Es fehlt der finnischen Hauptstadt an natürlichen Kaninchenfeinden, so dass man nun das Aussetzen von Iltissen erwägt. Abschießen zeigt nur magere Früchte, ebenso wie Netze, da sich die Tiere hindurchnagen. Das Gesetz verbietet Schädlingsbekämpfung wie bspw. bei Ratten, da Kaninchen nicht als Schädlinge gelten. Aber vielleicht hilft es ja auch, ihr Lieblingsfutter vom Friedhof zu verbannen?

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