Baerbocks Bockmist

Baerbocks Bockmist Mist für Baerbocks Bockmist

Ein schlechtes Omen weiß jemand nicht, wie er oder sie heißt. Soll etwas verborgen werden, ist es Gedächtnisschwund, oder schlicht Ignoranz? Hier ein wenig von Baerbocks Bockmist.
Mit Verbergen und Verschleiern wurde Annalena Baerbock erstmals einem größeren Publikum bekannt, denn die Lügen und Verdrehungen in ihrem Lebenslauf, wo die Kanzlerin in spe simple Prakika und Nebenjobs zu seriösen Tätigkeiten und Beschäftigungen hochgejubelt hatte, wurden fix aufgedeckt. 
Außerhalb des grünen Dunstkreises hat sie nie irgendwo im wirklichen Leben gearbeitet. Nie, nirgendwo, und obendrein gab´s nur eine abgebrochen Doktorarbeit.
Die angekündigte zweite Auflage ihres Plagiatsschmökers erscheint nicht. Der einstige Bestseller entpuppt sich als Rohrkrepierer. Der Verlag wird die Nase von Baerbocks Bockmist voll haben und fürchtet weitere Entblößungen, darf man annehmen. Was bliebe von dem Text auch übrig abgesehen von Fußnoten?

Ein Bär auf dem Bock - Toller Blödsinn

Es gibt keinen Bären, der auf einem Bock hocken würde, das ist klar. Was ist also Sache? Allerallerhöchstwahrscheinlich zumindest, denn man darf Ein Herz für Baerbocks Bockmistannehmen, dass es sich um das niederdeutsche Dehnungs-"e" in Baerbocks Namen handelt, das heute so gut wie immer das Dehnungs-"h" einnimmt. Hätte der Name die Entwicklung bei der Schreibung mitgemacht, so schriebe man ihn halt "Bahrbock".
Das "e" ist schlicht eine historische Form, die - wie auch bei vielen Eigennamen - erhalten blieb. Jeder kennt es von dem Städten Soest, Oldesloe, Itzehoe, Coesfeld u.ä. Vielen sind diese Ortsnamen auch von Verkehrsansagen bekannt. Niemals käme das falsch.

Wüsteneien

Auch in Namen v. Regionen oder Orten kommt es vor: Die Baar bei Donaueschingen oder Bahr in der Eifel, jeweils kahle, unbewaldete Hochflächen, was im Englischen "barren", wüst, öde, unfruchtbar, sein dürfte. Ähnlich die Ortschaft Bahrhaus bei Marmagen, Gemeinde Nettersheim, beide in der Eifel. Oder Die Hochebene " Op der Bar" in der Gemeinde Kall. Ferner der Ort Baar in der Schweiz (Kanton Zug). "Bar" kommt als Wortbestandteil, aber auch als einzelnes Wort vor, z.B. in Redewendungen wie "bar jeden Verständnisses / Verstandes", was - wie bei den Hochflächen - einen Mangel ausgedrückt, die fehlende Fruchtbarkeit nämlich.

Im Limburger Raum findet sich "-baer" als Endung, z.B. Albaer, von "beraht", beraten, schlau. Im Mittelhochdeutschen taucht "bar" mit der Bedeutung "Sohn" auf. In Familiennamen haben wir "Bahrfeld", das unfruchtbare Feld eben. 
Der Adebar ist der Storch; er stammt vermutlich vom Altsächsischen ab, "Gut, Besitz", plus "beran", bringen, also "Glücksbringer".

Es gibt also zig Erklärungen abgesehen von dem Bären auf dem Bock, was auch nicht sehr katholisch klingt.

Obwohl Baerbock durch fantastischen, wasserfallartigen Wortschwall hervorsticht, mangelt´s manchmal an vertieften Kenntnissen ihrer Muttersprache, so dass sie einfach nur Mist, Bockmist, absondert. So gibt es beispielsweise die schöne Szene im Oderbruch:
»Da ist der Wald hier im Oderbruch anders als der Wald im Süden des Landes«, schwadronierte sie, während Habeck betreten zu Boden blickte.

Ignoranz und Stuss

Das war gleich doppelter Unsinn.

  • Zum einen befand sich die arme Verwirrte garnicht in dessen Nähe, sondern 30 km entfert.
  • Zum anderen spricht sich das "u" in Bruch lang aus, was der Presse entging: "Oderbruuch". Es heißt zudem "das Bruch", nicht "der". Im Englischen wurde es zum "brook", dem Bach.

Was sollte auch an der Oder brechen? Nur die Füße könnte man sich in der Matsche brechen. Bruch - oft Bestandteil von Ortsnamen, z.B. in Bruchsal - ist der Sumpf.
Die Bewohner des Oderbruchs wissen das und sprechen es korrekt aus. Ähnlich existiert ein Dehnungs-i", z.B. im der Nachname Voigt oder in Grevenbroich, beide langes "o", wobei der "Broich", man ahnt es schon - nicht anderes ist als der "Bruuuuch".
Fazit: Kein Grund, einen Bären auf einem Bock herzuphantasieren, kein Oderbruch in Brandenburg, immerhin ihre Wahlheimat, wo sie auf dem Listenplatz eins der Grünen gegen Olaf Scholz antrat. Sie kennt ihre Heimat nicht. Sie ist ein Herzchen; wir würden ihr gerne etwas schenken. Misterfüllt ...
Wir werden noch weitere Heiterkeiten erleben oder auch nicht, Baerbocks Bockmist eben. Henryk Broder sieht das nicht so schlimm: „Als Außenminister ist Baerbock eine Art Briefbote. Sie kann nicht viel Unheil anrichten“, meint er.

Gothe versus Gote

So, nun müsste es noch Goethe an den Kragen gehen, der vermutlich ein simpler "Gote" war, aber bei Strafe des Untergangs unterlassen wir das. Man würde uns prügeln.
Herder forderte in paar seiner Bücher von ihm ein und spöttelte: »Ob von Göttern Du stammst, von Goten oder vom Kote, Goethe, sende sie mir!« ...
Auch wenn die Aussprache "o" tausendmal richtig wäre, so bekäme man den Mist nicht weg.
In der Tat weiß niemand, wie Goethe sich selbst aussprach, wenn das denn überhaupt eine Norm begründen könnte. Auf jeden Fall ist der Ursprung ein "o", von "Gottfried" nämlich. 

So gab mal einen englischen Außenminister, Sir Alex Douglas-Home, dem das "Home" zu hausbacken war. Er behauptete, nicht "hohm" zu heißen, wie jeder es ausspräche, sondern "jhuhm". Na denn, im Ausweis steht "Meier", aber man besteht auf die Aussprache "Turn und Taxis". Diesmal kein "Baerbocks Bockmist".
Die Taxis haben´s übrigens anders gemacht. Ursprünglich hießen sie Daxis. Durch ihr Monopol im Postwesen und Korruption scheffelte die Familie riesigen Reichtum, denn sie spielten die Mächtigen der Zeit gegeneinander aus. Alle wichtige Post wurde geöffnet, der Papst erfuhr den Inhalt der kaiserlichen Postillien und umgekehrt. Nun wünschte die Familie sich zu veredeln und beauftragte einen Ahnenforscher, der dann flugs - oh Wunder ! - einen passenden spanischen Vorfahren fand, einen "de Torre", vom Turm, über die Zeiten gewandelt zu "Turn" ...
So geht das.

Bock, Book, Boog?

Aller guten Dinge sind drei, so dass man nun noch untersuchen müsste, was der "-bock" ist, denn es gibt sage und schreibe auch ein Dehnungs-"c". Aber das überlassen wir unseren Lesern, die uns ihre Funde gerne mitteilen möchten.
Beispiel: Auf Google Maps sind in Norddeutschland überall Bäken zu finden, was die Eingeborenen mit langem "e" aussprechen, "Behke", ähnlich wie das Mädchen zum "Mehdchen" und der Käse zum "Kehse" wird.
Im Holländischen ist der Beckmann z.B. der Beekmann (geblieben), langes "e" also. Es ist die niederdeutsche Form des Bachmanns. John Steinbeck, mit Wurzeln in Heiligenhaus, ist der Johann Steinbach, wenn man so will. Noch immer heißt der Hof, von dem er stammt, Großensteinbach, ein Name, den die Familie in Amerika nur vereinfacht hatte. Auch in England findet man die Bäke als "beck" im flachen Osten massenhaft wieder, denn die Bäken sind meist Abzugsgräben, hier die Brimmer Beck.

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